Rotzfrech Cinema: Pixadores

Djan, William, Biscoito und Ricardo, vier junge Männer, die am Stadtrand von São Paulo leben. PIXADORES ist ihr Film, ihre Geschichte.
Sie sind arbeitslos oder haben Gelegenheitsjobs und kämpfen sich durch ihren Alltag. Ihre Herzen schlagen dennoch mehr als kraftvoll. Denn ihre Herzen schlagen für Pixação.

Pixação beschreibt eine fast einzigartige Graffitibewegung, die ihren Ursprung in São Paulo hat und mit der hiesigen Graffitiästhetik nur wenig gemein hat. Die Maler dieser Bewegung beschränken sich fast nur auf einfarbige, meist sehr kryptische Taggs, die faktisch an jedem nur denkbaren Ort hinterlassen werden und für Leute außerhalb dieser Subkultur kaum auszulesen sind. Brücken, Hochhäuser, Balkons und Dächer – es gibt keine Grenzen; und keine Art von Sicherung. Wer fällt ist schwer verletzt oder tot.

Pixação ist aber noch mehr.

Denn Pixação versteht sich auch als Revolte, als Rebellion gegen die Gesellschaft, als Schrei derer, die abgehängt am Stadtrand leben und vergessen wurden. Ihre Leben und Existenz lässt sich aber nicht vergessen. Dafür sorgen ihre Buchstaben und Taggs, die sich unübersehbar und wie ein Netz über die gesamte Stadt ziehen.

… und auf einmal. Eine Einladung zur Berlin Biennale. Djan, William, Biscoito und Ricardo sollen zeigen, was es heißt ein Pixação zu sein. Zwei Welten treffen aufeinander mit Konsequenzen, die bis in ihre Heimat reichen.

Eine einmalige Dokumentation.

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