KÜNSTLER

CASE:

Case ist das Alias von Andreas von Chrzanowski ein Künstler geboren und aufgewachsen in Schmalkalden. Er ist Mitglied der Graffiticrew Maclaim.
Bereits 1995 begann Case mit Sprühdosen zu malen. Er nutzt bis heute dieses Medium, um fotorealistische Bilder von Körperformen und Portraits zu machen. Dies ermöglicht ihm, die traditionelle Vorstellung von dem, was Schönheit repräsentiert, durch Bilder zu ersetzen,die eine sehr einzigartige Form der Faszination für den Betrachter ermöglicht. Diese Struktur wird in der Regel diametral betrieben, dabei wird durch die Betonung der Farbebenen die fotorealistische Malerei in ihrem einzigartigem Charakter verstärkt.

“case” is the alias of Andreas von Chrzanowski an artist from the German graffiti scene who was born and raised East Germany. As early as 1995, he began painting with spray cans, and he uses this medium to make photorealistic images of body forms and portraits. case is one of four members of the Maclaim Crew, founded in the year 2000. Maclaim is known for having established photorealistic works with spray cans in Germany. case’s artistry usually includes people or the human body. He removes them from their normal environments, changes them, and then displays them within a new context, one that has also been modified. This enables him to replace the traditional idea of what beauty represents by controversial, grotesque images; these create nothing less than a very unique form of fascination for the beholder. One of the most poignant aspects common to all of case’s works is the texture of the surfaces he uses. They are painted on a background that is made from pieces of cardboard of various sizes. Most of the cardboard comes from the packaging of the spray paint cans and they are held together with glue, staples and tape. Sometimes bits and pieces of wood are also glued onto the surface, such that a bumpy, one-of-a-kind surface appears. This structure is diametrically opposed to typically overblown, perfectionist images and it gives case’s works their unique character.

CASE (FB)

SEXYARTCASE

 

Frankfurt02 FrankfurtEZB / Frankfurt am Main 2013

 

Amsterdam02Amsterdam 2013

case

Bristol 2013

Michael Ritzmann alias “Dr. Molrok” wurde 1982 in Erfurt geboren. Ursprünglich aus der Graffiti-Szene hervorgegangen, arbeitet er heute mit den verschiedensten künstlerischen Medien. Neben klassischer Malerei, der Konstruktion von Schaukästen, Graffiti und der Realisierung raumgreifender Installationen, hat sich der Künstler verstärkt der Fassademalerei zu gewendet und dabei vor allem Brachfläche wiederbelebt und in Kooperation mit Erfurter Schulen Projekte realisiert.

5323

 

DCIM_molrok

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Michael Ritzmann alias „Dr. Molrok“ was born in 1982 in Erfurt. Originally emerged from the graffiti scene, he now works with a variety of artistic media. In addition to classical painting, the construction of display cases, enamel, graffiti and the realization of expansive installations, the artist has turned his focus on big mural-pieces on large facades including abandoned industrial places and cooperative projects with schools.

MOLROK (BLOG)

MOLROK (FB)

Team Vapour Trails unik / mark126 / rave / biak / words / squad / blur … and friends … graffiti writing since 1994 weimar / leipzig / hamburg // germany

 


Die Künstlergruppe MEMBERS besteht aus drei Künstlern – und wurde im Sommer 2011 gegründet. Für die dritte OQ-Paint wand haben sich die MEMBERS ein besonders Konzept einfallen lassen.
„In Memory“

Zwei Künstler „treten“ gegeneinander an und gestalten ein Wand. Es wird jedoch kein finaler Entwurf 1:1 umgesetzt, sondern die Gestaltung entsteht unmittelbar in einem direkten und dynamischen künstlerischen Prozess vor Ort.
Was heisst direkt & dynamisch? Anwohner, Passanten, Mieter aber auch die Eigentümer/Verwaltung sowie die Organisatoren des Projektes werden auf konzeptionelle Art mit einbezogen. Wir bitten die o.g. um Wörter, genauer gesagt um Substantive, die Sie uns nach kurzer Bedenkzeit aufschreiben und die dann in eine „Lostopf“ kommen. Diesen bedachten Ding-Wort bilden die Basis der Gestaltung.
Wenn genug Worte gesammelt sind beginnt die Arbeit der künstlerischen Umsetzung. Die Künstler ziehen abwechseln ein Wort aus dem „Lostopf“ welches nun bildnerisch, illustrativ und gestalterisch umgesetzt werden muss. Beide Künstler haben ca. 20-30min Zeit das Wort in einem Entwurf für sich zu visualisieren. Um den Entwurf im Anschluss auch direkt an verschiedenen festzulegenden Positionen der Wand umzusetzen. So entstehen Wort für Wort Bilderpaare die durch die individuelle Gestaltung/Stil einen unterschiedlichen künstlerischen Ausdruck erlangen, sich aber im gesamten Wandbild auf die ein oder andere Art verbinden lassen. So das am Ende 35 einzigartige Bilderpaare das gesamte Wandbild ergeben.

Für uns als Künstler bedeute das, das sich ein dynamischer gestalterischer Spannungsbogen von dem Entwurf zur Umsetzung aufbaut. Der sich auch später in der Qualität des gesamten Bildes widerspiegelt. Die Herausforderung liegt im künstlerischen Schlagabtausch eines jeden Bilderpaares bei der gleichzeitigen gemeinsamen Arbeit am gesamten Bild.

Die Gesamtgestaltung wird eine klaren Konzept zugrunde liegen:
1. Die Wand wird in 44 Quadrate (siehe Abb. 01) å 110cm x 110cm aufgeteilt. Die Quadrate werden weiss grundiert, dazwischen bleibt der Originalputz sichtbar.
2. Jedes Wort wird nur einmal (Bilderpaar) verwendet. Die üblichen no-goes (gewaltverherrlichend etc.) werden selbstverständlich eingehalten.
3. Als Primärfarben sind Karminrot und Ultramarine vorgesehen die durch je zwei farbliche Abstufungen ergänzt werden. Zuzüglich Schwarz und Weiss.
Jeder beide Künstler bekommen so eine Primärfarbe, eine farbliche Abstufung, sowie eine komplementäre Abstufung für die einzelnen Felder.
Die Farben werden im gesamten so verwendet das sich auf die Entfernung zur Wand ein angenehmes und homogenes Gesamtbild ergibt.

Das Mural wird eine Einladung zum sehen, suchen, kombinieren und auch aus der Entfernung ein optisches Highlight im Stadtbild werden. Um unser Konzept abzuschliessen planen wir die Wand bzw. Bilderpaare im Nachgang digital zu lösen (Bspw. ein Website die die Wörter und Bilderpaare aufzeigt),so das sich für den interessierten Betrachter die Geschichte dahinter sichtbar wird.

 

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